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!! Teil 5
von Reinhard Wilde
!Fortsetzung der Sprungtabelle aus der letzten Ausgabe.
__TSTWR - $FF48 - NOCH ZU SCHREIBENDE SEKTOREN AUS DEM RAM AUF DIE DISKETTE SCHREIBEN__
In "WRKEN" steht die Anzahl der zu schreibenden Sektoren. Ist der Wert gleich 0, wird die Routine sofort verlassen. Sonst wird der Motor eingeschaltet, die Tracknummer für die zu schreibenden Sektoren aus "LWRTRA" nach "TRACK" kopiert und der Schreib-/Lesekopf positioniert. Anschließend wird der nächste HEADER eingelesen und die Sektornummer in der Sektorliste gesucht. Ist der Sektor nicht eingetragen (zum Beispiel bei geschützten Disketten, die mit "FAST-WRITE" beschrieben wurden), wird 1 Bell ausgegeben. Ansonsten wird ab der gefundenen Sektorposition die Statusliste auf negative Werte (Kennung für zu schreibende Sektoren) überprüft. Wird ein solcher Wert gefunden, wird der entsprechende Sektor geschrieben und in der Statusliste als geschrieben ($40) eingetragen. "WRKEN" wird um 1 heruntergezählt und die Position in der Sektorliste heraufgezählt. Sollte beim Schreiben eines Sektors ein Fehler auftreten, indem der "WRITE-PROTECT-Schalter" umgeschaltet war oder die Laufwerksklappe geöffnet wurde, wird die Routine "WRERR" aufgerufen, in der dem Anwender auf optischem und akustischem Wege ca. 5 Sekunden Zeit gegeben wird, um die Laufwerksklappe wieder zu schließen. Alle "WRITE-PROTECTIERTEN" Sektoren werden in der Statusliste als geschrieben ($40) eingetragen.
__TSTDAT - $FF4B - TSTWR AUFRUFEN UND STATUSLISTE MIT $40 FÜLLENv
Diese Routine muß abgearbeitet werden, wenn das Laufwerk in den "SLOW-MODE" geschaltet wurde, damit alle Sektoren geschrieben bzw. als nicht gelesen markiert werden.
__SD128B - $FF4E - 128 BYTES VOM EXBUF ZUM COMPUTER SENDEN__
Die Übertragungslänge wird auf 128 Bytes und der Buffer auf "EXBUF" gesetzt.
__SD256B - $FF51 - 256 BYTES VOM EXBUF ZUM COMPUTER SENDEN__
Die Übertragungslänge wird auf 256 Bytes und der Buffer auf "EXBUF" gesetzt.
__SDBTS - $FF54 - ANZAHL DER BYTES IM ACCU AUS BUFFER (X/Y-REGISTER) SENDEN__
Es wird jeweils 1 Byte aus dem Buffer geladen, die Checksumme heraufgezählt und über die Jump-Tabelle der Senderoutinen gesprungen, um das gelesene Byte zum Computer zu senden. Dieser Vorgang wird in einer Schleife solange wiederholt, bis der gesamte Buffer gesendet wurde. Anschließend wird die Checksumme gesendet.
__SEND41 - $FF57 - QUITTUNG $41 ZUM COMPUTER SENDEN__
Der Accu wird mit dem Wert $41 ("A") geladen, und nach einer Verzögerung (damit die Quittung an den Computer nicht zu schnell kommt) wird über die Jump-Tabelle der Senderoutinen gesprungen, um die Quittung in der richtigen Übertragungsgeschwindigkeit zu senden. (A=Acknowledge)
__SEND43 - $FF5A - QUITTUNG $43 ZUM COMPUTER SENDEN__
Dasselbe wie bei "SEND41"-$FF57, jedoch mit dem Quittungsbyte $43 (C=Complete).
__SEND45 - $FF5D - QUITTUNG $45 ZUM COMPUTER SENDEN__
Dasselbe wie bei "SEND41"-$FF57, jedoch mit dem Quittungsbyte $45 (E=Error).
__SEND4E - $FF60 - QUITTUNG $4E ZUM COMPUTER SENDEN__
Dasselbe wie bei "SEND41"-$FF57, jedoch mit dem Quittungsbyte $4E (N=Negative Acknowledge).
__RDSECT - $FF63 - AKTUELLEN SEKTOR VON DER DISKETTE IN DEN VORBEZEICHNETEN RAMBEREICH EINLESEN.__
Sektornummer in das Sektor-Register kopieren. "READ-SEKTOR"-Befehl an den Computer geben. "TIME-OUT"-Zeit setzen. Nun werden die Daten Byte für Byte vom Controller übernommen und in den bezeichneten Buffer (indirekt "IND") abgelegt. Sind alle Daten gelesen, wird auf den Controller gewartet, bis dieser seine Arbeit eingestellt hat, und der Status des gelesenen Sektors in das Status-Register des Controllers übergeben wurde. Sollte ein "TIME-OUT" aufgetreten sein, wird noch ein Leseversuch gestartet.
__RDSEC1 - $FF66 - BEZEICHNETEN SEKTOR IN BEZEICHNETES RAM EINLESEN__
Die gleiche Routine wie RDSECT-$FF63. Nur muß die Sektornummer bereits in das Sektor-Register des Controllers geschrieben sein.
__WRSECT - $FF69 - AKTUELLEN SEKTOR VON VORBEZEICHNETER RAMADRESSE AUF DIE DISKETTE SCHREIBEN__
Sektornummer in das Sektor-Register kopieren. "WRITE-SECTOR"-Befehl an den Controller geben. "TIME-OUT"-Zeit setzen. Nun werden die Daten Byte für Byte an den Controller übergeben.
Sind alle Daten übergeben, wird auf den Controller gewartet, bis dieser seine Arbeit eingestellt hat und der Write-Status vom Controller übernommen wird. Sollte ein "TIME-OUT" aufgetreten sein, wird überprüft, ob der Controller noch arbeitet. Wenn ja, wird noch ein Schreibversuch gestartet.
__TSTWRP - $FF6F - "WRITE-PROTECT" UND LAUFWERKSKLAPPE TESTEN__
Es wird "CONRES" aufgerufen, wo der Disk-Controller seine augenblickliche Arbeit unterbricht und der Controller-Status gelesen wird. Anschließend werden Bit 6 (WRITE-PROTECT) und Bit 7 (LAUFWERKS-KLAPPE) ausmaskiert. Ist eines der beiden Bits gesetzt, können keine Daten geschrieben werden!
__VERSEC - $FF72 - AKTUELLEN SEKTOR MIT ANGEGEBENEM RAM VERGLEICHEN__
Sektornummer in das Sektor-Register kopieren. "READ-SEKTOR"-Befehl an den Controller geben. "TIME-OUT"-Zeit setzen. Nun werden die Daten Byte für Byte vom Controller übernommen und mit der bezeichneten Adresse (indirekt "IND") verglichen. Ist ein Wert ungleich, wird das Lesen unterbrochen, der Controller gestoppt, die Kennung für "DATEN UNGLEICH" (ACCU<>0) gesetzt und CARRY für "KEIN LESEFEHLER AUFGETRETEN" gelöscht. Stimmen alle Daten mit dem angegebenen Buffer überein, wird die Kennung für "DATEN GLEICH" (ACCU=0) und "KEIN LESEFEHLER" (CARRY=0) gesetzt. Tritt während des Vergleichens ein "TIME-OUT" auf, wird geprüft, ob der Controller noch arbeitet. Wenn ja, wird der Vergleich der Daten fortgesetzt. Ansonsten wird "CARRY" gesetzt (KENNUNG FÜR LESEFEHLER).
__VERSE1 - $FF75 - BEZEICHNETEN SEKTOR MIT ANGEGEBENEN RAM VERGLEICHEN__
Die gleiche Routine wie VERSEC-$FF72. Nur muß die Sektornummer in das Sektor-Register des Controllers geschrieben sein.
__STELL - $FF78 - COM-STATUS AUF ERROR UND 2 RETRIES SETZEN__
"RETRY" wird auf 2 Versuche und "COMST" vorsorglich auf "COMMAND-ERROR" gesetzt.
__QUITT - $FF7B - QUITTUNG "C" ODER "E" ZUM COMPUTER SENDEN__
Den Controller-Status übernehmen. Wenn "CONST" auf "COMMAND-ERROR" steht, wird die Kennung für "FEHLER BEI LETZTER LAUFWERKS-OPERATION" in "DRSTAT" gesetzt. Wenn Bit 7 und Bit 0 in "DSPCTR" gesetzt sind, wird der Controller-Status auf dem Display angezeigt, 1 "BELL" ausgegeben und die Quittung $45 ("E") zum Computer gesendet. Ist "COMMAND-STATUS" o.k., wird die Kennung für "LAUFWERKS-OPERATION IN ORDNUNG" gesetzt und die Quittung $43 ("C") zum Computer gesendet.
__RDHEAD - $FF7E - DIE NÄCHSTEN HEADERDATEN EINLESEN__
"TIME-OUT"-Zeit setzen. "READ-HEADER"-Befehl an den Controller geben. Nun werden die 6 Bytes des nächsten auffindbaren HEADERS in einer Schleife eingelesen und ab der Adresse $7A abgelegt. In "WREADY" wird darauf gewartet, daß der Controller seine Arbeit einstellt. CARRY als Lesefehler-Flag wird zurückgesetzt.
__RDHD1 - $FF81 - WIE RDHEAD, ABER TIMER NICHT SETZEN__
Dasselbe wie $FF7E. Nur muß "TIME-OUT" bereits gesetzt sein.
__CALCTS - $FF87 - TRACK- UND SEKTORNUMMER ERRECHNEN__
Sektornummer LOW und HIGH werden zum "IND"-Pointer kopiert (für RAM/ROM-Adressen) und auf Nummer=0 oder Nummer>$7FFF geprüft. Ist das der Fall, wird in "DUMKEN" noch der SLOW-Status getestet. Andernfalls wird die Sektornummer in IND/IND+1 solange um die Anzahl der Sektoren pro Track herabgezählt, bis sie die Nummer 0 unterschreitet. Als Ergebnis hat man die gewünschte Track- und Sektornummer. Die Tracknummer wird noch mit dem Wert 40 verglichen (Tracknummer >39). Das CARRY-Flag wird durch den Vergleich entsprechend gesetzt. Nach der Rückkehr aus dieser Routine stehen die Prozessor-Status-Flags wie folgt:
{{{
C=1 SEKTORNUMMER UNZULÄSSIG
N=1 RAM/ROM-ADRESSE
Z=1 ZERO-PAGE-ADRESSE 0
}}}
Fortsetzung in der nächsten Ausgabe.
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